Corona-Krise: Informationen für Unternehmen und Selbstständige

Corona – was tun?

Welche Maßnahmen sind aktuell sinnvoll und angeraten?


Mindmap zur Corona-Krise

Mindmap

Mögliche Maßnahmen und Informationsquellen

Erstellt von
Carsten Schulz
Steuer­ber­ater • geschäfts­führen­der Part­ner der HSP STEUER Hen­niges, Schulz & Part­ner Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft in Han­nover • Grün­der der HSP GRUPPE • Vizepräsi­dent der Steuer­ber­aterkam­mer Nieder­sachen • Auf­sicht­srat des Ver­bands der Angestell­ten in steuer­ber­a­ten­den Berufen VALTAXA

In neuem Fen­ster öff­nen

Die Mindmap wird laufend aktu­al­isiert und an die aktuelle Infor­ma­tion­slage angepasst. Sie erset­zt jedoch keine per­sön­liche Beratung und Prü­fung Ihrer indi­vidu­ellen Sit­u­a­tion.


Baden-Württemberg

Soforthilfe Corona des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 30.03.2020

Das Min­is­teri­um für Wirtschaft, Arbeit und Woh­nungs­bau Baden-Würt­tem­berg hat ein Soforthil­fe­pro­gramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialun­ternehmen und Ange­hörige der Freien Berufe, die sich unmit­tel­bar infolge der Coro­na-Pan­demie in ein­er exis­tenzbedro­hen­den wirtschaftlichen Lage befind­en und mas­sive Liq­uid­ität­sen­g­pässe erlei­den, wer­den mit einem ein­ma­li­gen, nicht rück­zahlbaren Zuschuss unter­stützt.

Baden-Würt­tem­berg war eines der ersten Bun­deslän­der, das am Mittwoch, 25. März, mit einem eige­nen Soforthil­fe-Pro­gramm an den Start ging, nach­dem abse­hbar war, dass die Abstim­mung hin­sichtlich eines deutsch­landweit­en Bun­de­spro­gramms noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Pos­i­tiv war, das am let­zten Woch­enende (28. und 29. März) ersten Erfahrun­gen aus dem Lan­despro­gramm Baden-Würt­tem­berg in die Pro­gram­mgestal­tung des Bun­des ein­brin­gen kon­nten. Die Final­isierung des Bun­de­spro­gramms befind­et sich nun auf der Ziel­ger­aden. Das Lan­despro­gramm Baden-Würt­tem­berg ist seit 30.03.2020 bere­its an die zu erwartenden Kon­di­tio­nen des Bun­de­spro­gramms angepasst, dies bet­rifft ins­beson­dere die vere­in­fachte Def­i­n­i­tion eines Liq­uid­ität­sen­g­pass­es.

Bei ein­er Antrag­stel­lung ab dem 30.0.2020 wird man nicht schlechter gestellt, als beim kom­menden Bun­de­spro­gramm.

Die Soforthil­fe erfol­gt im Rah­men eines ein­ma­li­gen, nicht rück­zahlbaren Zuschuss­es, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antrags­berechtigte Soloselb­st­ständi­ge und Antrags­berechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antrags­berechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antrags­berechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Die Ober­gren­ze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmit­tel­bar infolge der Coro­na-Pan­demie verur­sacht­en Liq­uid­ität­sen­g­pass oder entsprechen­den Umsatzein­bruch, max­i­mal jedoch den oben genan­nten Förder­be­trä­gen.

Soforthilfe Corona Baden-Württemberg (PDF)

Bayern

Richtlinien für die Corona-Unterstützung geschädigter Unternehmen und Angehöriger Freier Berufe des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vom 17.03.2020

Antragsberechtigte und Voraussetzungen

  • Der Zuschuss richtet sich an gewerblichen Unternehmen und selb­st­ständi­gen Ange­hörige der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerb­stätige) gestellt wer­den, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bay­ern haben.
  • Voraus­set­zung ist ein akuter Liq­uid­ität­sen­g­pass. Das bedeutet, dass keine (aus­re­ichende) Liq­uid­ität vorhan­den ist, um z. B. laufende Verpflich­tun­gen zu zahlen.
  • Vor Inanspruch­nahme der Soforthil­fe ist ver­füg­bares liq­uides Pri­vatver­mö­gen einzuset­zen.

Höhe der Soforthilfe in Bayern

  • Bis zu 5 Erwerb­stätige: 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Erwerb­stätige: 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Erwerb­stätige: 30.000 Euro
  • Bis zu 250 Erwerb­stätige: 50.000 Euro

Rückzahlung der Corona-Soforthilfe

Die Soforthil­fe in Bay­ern muss nicht zurück­gezahlt wer­den.

Beantragung

Förder­antrag aus­füllen, aus­druck­en, unter­schreiben und per E‑Mail oder Post an die zuständi­ge Bewil­li­gungs­be­hörde schicken.Anträge wer­den schnell bear­beit­et und die Zahlung erfol­gt zeit­nah auf das Kon­to des Antragsstellers.

Corona-Soforthilfe Bayern und Bund jetzt verzahnt und aufgestockt beantragbar

  • Anträge auf die Coro­na-Soforthil­fe des Freis­taates Bay­ern und der Bun­desregierung kön­nen ab sofort über ein ein­heitlich­es Online-For­mu­lar gestellt wer­den.
  • Wenn Sie von den höheren Kon­di­tio­nen des Bun­des- und Lan­despro­gramms prof­i­tieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elek­tro­n­is­chen Antrag.
  • Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unab­hängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhal­ten haben), kreuzen Sie dies bitte im elek­tro­n­is­chen Antrags­for­mu­lar an.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Direkt zum Antrag: https://www.soforthilfe-corona.bayern/.

Richtlinie zur Soforthilfe Corona in Bayern (PDF)

Mecklenburg-Vorpommern

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern: Aktualisiertes Antragsformular vom 31.03.2020

Fol­gende Hil­fen sind möglich:

Für Unternehmen und Soloselbstständige

  • 0 bis 5 Beschäftige = bis zu 9.000 Euro (reine Bun­desmit­tel)
  • mehr als 5 bis 10 Beschäftigte = bis zu 15.000 Euro (reine Bun­desmit­tel)
  • mehr als 10 bis 24 Beschäftigte = bis zu 25.000 Euro (reine Lan­desmit­tel)
  • mehr als 24 bis 49 Beschäftigte = bis zu 40.000 Euro (reine Lan­desmit­tel)
  • mehr als 49 bis 100 Beschäftigte = bis zu 60.000 Euro (reine Lan­desmit­tel)

Der Zuschuss wird auf der Grund­lage der betrieblichen Aus­gaben berech­net. Beispiele sind gewerbliche Mieten, Aus­gaben für Telekom­mu­nika­tion und Ver­sicherun­gen, Leas­in­grat­en und Rat­en (Zins und Tilgung) für betriebliche Dar­lehen. Das pri­vate Ver­mö­gen muss nicht vor­rangig zur Deck­ung des Liq­uid­ität­sen­g­pass­es herange­zo­gen wer­den.

Aus­gaben für den pri­vat­en Leben­sun­ter­halt dür­fen nicht ein­be­zo­gen wer­den. Hier ist ggf. andere Hil­fe, z.B. sozial­rechtliche Grund­sicherung in Anspruch zu nehmen.

Das Antrags­for­mu­lar ist auf der Seite des Lan­des­förderin­sti­tuts Meck­len­burg-Vor­pom­mern unter https://www.lfi-mv.de zum Down­load ver­füg­bar.

Ein Antrag kann bis zum 31.05.2020 gestellt wer­den.

Niedersachsen

Erlass des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums zur Corona-Soforthilfe vom 31.03.2020

Seit dem 01.04.2020 wird die NBank, ergänzend zur Coro­na-Soforthil­fe des Lan­des, die zusät­zlichen Mit­tel des Bun­des für kleine Unternehmen, Soloselb­ständi­ge und Ange­hörige der Freien Berufe bere­it­stellen. Zusät­zlich wird der Kreis der Ziel­gruppe des Bun­de­spro­gramms um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten durch das ein ergänzen­des Pro­gramm des Lan­des Nieder­sach­sen erweit­ert. Das Antrags- und Bewil­li­gungsver­fahren läuft in bei­den Fällen über die NBank.

Ziel der Förderung: Die wirtschaftliche Exis­tenz der Antrag­steller soll gesichert wer­den und aktuelle Liq­uid­ität­sen­g­pässe wegen laufend­er Betrieb­skosten über­brückt wer­den. Zu den Betrieb­skosten zählen z. B. Mieten und Pacht­en, Kred­ite für Betrieb­sräume und Leas­in­grat­en. Leben­shal­tungskosten zählen nicht zu den Betrieb­skosten.

Die Förderung beste­ht aus ein­er Ein­malzahlung in Höhe von:

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäftigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten

Bere­its erhal­tene Zuschuss­förderun­gen aus dem voraus­ge­gan­genen Lan­despro­gramm wer­den in voller Höhe angerech­net.

Alle notwendi­gen Antrag­sun­ter­la­gen und Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf der Web­site www.soforthilfe.nbank.de.

Die Anträge kön­nen nur an die Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de geschickt wer­den!

Erlass zur Soforthilfe für kleine Unternehmen (PDF)

Erlass zur Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige (PDF)

Nordrhein-Westfalen

Beschluss der Landesregierung NRW zur Corona-Soforthilfe vom 27.03.2020

Die Soforthil­fe erfol­gt im Rah­men eines ein­ma­li­gen, i. d. R. nicht rück­zahlbaren Zuschuss­es.

Für Unternehmen und Soloselbstständige

Voraus­set­zung: erhe­bliche Finanzierungsen­g­pässe und wirtschaftliche Schwierigkeit­en in Folge von Coro­na. Dies wird angenom­men, wenn eine der fol­gen­den Sit­u­a­tio­nen zutrifft:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März ist durch die Coro­na-Krise wegge­fall­en sind (d. h. sich das Vol­u­men des Auf­trags­be­standes mehr als hal­biert hat)
  • die Umsätze gegenüber dem Vor­jahres­monat mehr als hal­biert sind (für einen noch im März gestell­ten Antrag wer­den die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Wird der Antrag im April 2020 gestellt, ist der Ver­gle­ichsmonat April 2019. Kann der Vor­jahres­monat nicht herange­zo­gen wer­den (z. B. bei Grün­dun­gen), gilt der Vor­monat.
  • die Möglichkeit­en, den Umsatz zu erzie­len, ist durch eine behördliche Auflage im Zusam­men­hang mit der COVID-19 Pan­demie mas­siv eingeschränkt
  • die vorhan­de­nen reichen nicht aus, um die kurzfristi­gen Verbindlichkeit­en des Unternehmens (z. B. Mieten, Kred­ite für Betrieb­sräume, Leas­in­grat­en) zu zahlen (= Finanzierungsen­g­pass)

Der Antrag­steller muss ver­sich­ern, dass der Finanzierungsen­g­pass nicht bere­its vor dem 1. März bestanden hat. Der Antrag­steller muss zusät­zlich erk­lären, dass es sich bei dem Unternehmen zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2019 nicht um ein “Unternehmen in Schwierigkeit­en” han­delte. Weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu find­en Sie unten.

Höhe der Förderung

  • 0 bis 5 Beschäftige = bis zu 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäftigte = bis zu 15.000 Euro
  • 31 bis 49 Beschäftigte = bis zu 25.000 Euro

Stich­tag für die Berech­nung der Mitar­beit­erzahlen ist der 31.12.2019.

  • Mitar­beit­er bis 20 Stun­den = Fak­tor 0,5
  • Mitar­beit­er bis 30 Stun­den = Fak­tor 0,75
  • Mitar­beit­er über 30 Stun­den & Auszu­bildende: Fak­tor 1
  • Mitar­beit­er Mini­job = Fak­tor 0,3
  • Der/Die Unternehmer/in selb­st ist mitzuzählen.

Der Antrag ist unter https://soforthilfe-corona.nrw.de auss­chließlich medi­en­bruch­frei dig­i­tal zu stellen.

Der Nach­weis der Ver­wen­dung der Soforthil­ft erfol­gt unter Zuhil­fe­nahme des Vor­drucks im Inter­net auf https://www.soforthilfe-corona.nrw.de bei ihrem zuständi­gen Finan­zamt und ist der näch­sten Steuer­erk­lärung beizufü­gen.

Die Finanzhil­fe ist zurück­zuer­stat­ten, wenn der Bescheid auf­grund falsch­er oder unvoll­ständi­ger Angaben erteilt wurde oder Entschädi­gungsleis­tun­gen, Ver­sicherungsleis­tun­gen und/oder andere För­der­maß­nah­men einzeln und/oder zusam­men zu ein­er Überkom­pen­sa­tion führen. In diesem Fall ist die gewährte Soforthil­fe vom Ein­tritt der Überkom­pen­sa­tion mit 5 % über dem Basiszinssatz zu verzin­sen.

Rheinland-Pfalz

Förderprogramm „Corona-Soforthilfe für Kleinunternehmen und Soloselbstständige“ des Bundes (Stand: 30.03.2020)

Fol­gende Hil­fen sind nun möglich:

Für Unternehmen und Soloselbstständige

  • 0 bis 5 Beschäftige = bis zu 9.000 Euro Zuschuss (reine Bun­desmit­tel), Richtlin­ie 1 – Kle­in­stun­ternehmen & 10.000 Euro Sofort­dar­lehen des Lan­des bei Bedarf
  • 6 bis 10 Beschäftigte = bis zu 15.000 Euro Zuschuss (reine Bun­desmit­tel), Richtlin­ie 1 – Kle­in­stun­ternehmen & 10.000 Euro Sofort­dar­lehen des Lan­des bei Bedarf
  • 11 bis 30 Beschäftigte = bis zu 30.000 Euro Sofort­dar­lehen des Lan­des + 30% der Dar­lehenssumme als Zuschuss (reine Lan­desmit­tel)

Es ist nur eine Bedarfs­darstel­lung erforder­lich, der Ein­satz eigen­er Mit­tel wie Rück­la­gen etc. nicht! Damit reicht es aus, wenn die voraus­sichtlichen betrieblichen Ein­nah­men der näch­sten 3 Monate die betrieblichen Verbindlichkeit­en und Aus­gaben nicht deck­en. Zur Ermit­tlung dieses „Liq­uid­ität­sen­g­pass“ ist eine Liq­uid­ität­s­pla­nung für die näch­sten 3 Monate ab Antragsstel­lung erforder­lich. Bitte schauen Sie für den Fall, dass Sie einen entsprechen­den Antrag stellen wollen, immer wieder auf der Inter­net­seite der ISB (Investi­tions- und Struk­tur­bank Rhein­land-Pfalz) nach oder abon­nieren Sie deren Newslet­ter. Ein Antrag ist ggf. bis zum 31.05.2020 zu stellen.

Antrag Corona-Soforthilfe (PDF ausfüllbar)

Bearbeitungshinweise zur Antragstellung (PDF)

FAQ zur Corona-Soforthilfe (PDF)


Kostenloses Webinar

Not­fall­maß­nah­men in der Coro­na-Krise für kleine und mit­tel­ständis­che Unternehmen und Selb­st­ständi­ge

Folge 2: Aufzeichnung vom Freitag, 27.03.2020, 15 Uhr

Präsen­ta­tion als PDF

Durch das Anse­hen des Videos wer­den Dat­en an YouTube über­tra­gen.

Folge 1: Aufzeichnung vom Freitag, 20.03.2020, 15 Uhr

Präsen­ta­tion als PDF

Durch das Anse­hen des Videos wer­den Dat­en an YouTube über­tra­gen.


Liebe Mandanten, Geschäftspartner und Freunde des Hauses,

Coro­na ist aktuell über­all und kann sich zur exis­ten­ziellen Bedro­hung auswach­sen. Dabei ste­hen wir Ihnen zur Seite.

Die ver­füg­baren Infor­ma­tio­nen ändern sich täglich, sog­ar zum Teil stündlich. Wir hof­fen, dass unsere Check­liste Ihnen hil­ft, die geeigneten Maß­nah­men zu ergreifen, um Schaden von Ihrem Unternehmen abzuwen­den und zu mildern.

Denken Sie daran: Sie kön­nen uns immer ansprechen und sich über die geeigneten Maß­nah­men informieren. Führen Sie frühzeit­ig Gespräche, lassen Sie sich berat­en und denken Sie in alle Rich­tun­gen. Denn nur so kön­nen Sie die Her­aus­forderung meis­tern.

Unsere Empfehlun­gen ste­hen unter dem Vor­be­halt der tage­sak­tuellen Entwick­lun­gen. Den­noch bemühen wir uns, Ihnen wertvolle Tipps zu geben und Sie in dieser Krise zu unter­stützen.

Lassen Sie uns vor­ange­hen und gemein­sam die Krise aktiv meis­tern.

Ihr Team von HSP STEUER

Beacht­en Sie bitte, dass sich die Infor­ma­tion­slage laufend ändert. Unsere Aus­sagen bilden den Stand zum Zeit­punkt der Erstel­lung ab und kön­nen möglicher­weise durch tage­sak­tuelle Entwick­lun­gen über­holt sein. Eben­so stellen sie keine per­sön­liche Beratung dar oder kön­nen diese erset­zen.

Bei Fra­gen Ihre indi­vidu­elle Sit­u­a­tion betr­e­f­fend ste­hen wir Ihnen selb­stver­ständlich stets zur Ver­fü­gung.

Sofortmaßnahmen

Prüfen Sie Ihre Liquiditätssituation im Hinblick auf die nächsten Wochen und Monate (Rücklagen, Cashflow, Kontostand).

Abstimmung mit Key-Accounts und die Möglichkeiten von Anzahlungen prüfen.

Abstimmung mit Lieferanten und Prüfung der Möglichkeit von Teilzahlungen.

Abstimmung mit der Hausbank bezüglich Hilfsprogrammen im Zusammenhang mit Corona, der Erhöhung der Kontokorrentlinie und der Stundung von Tilgungen, falls dies für die Liquidität wesentlich ist.

Abstimmung mit dem Finanzamt, um Steuervorauszahlungen anzupassen.

Beantragung von Fristverlängerungen beim Finanzamt, falls noch keine Dauerfristverlängerung vorliegt oder durch Quarantäne und Mitarbeiterausfall keine termingerechte Abgabe möglich ist.

Abstimmung mit dem Finanzamt bezüglich der Möglichkeit, Zahlungen zu stunden.

Prüfung aktuell geplanter Investitionen und möglicherweise Aufschiebung oder Umschwenk auf öffentliche Mittel.

Ist Kurzarbeit möglicherweise eine Alternative für Sie?


Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen!

Schnelles und richtiges Han­deln kann sich entschei­dend auf die Fol­gen durch die Coro­na-Krise auswirken. Wir unter­stützen Sie dabei, die notwendi­gen Schritte zu unternehmen und so Schaden für Sie abzuwen­den.

Wir nutzen mod­erne Werkzeuge zur unkom­plizierten und ein­fachen Online-Zusam­me­nar­beit.

Nutzen Sie die Kraft einer starken Gemeinschaft

Im Koop­er­a­tionsnet­zw­erk der HSP GRUPPE tauschen sich derzeit alle Steuerkan­zleien laufend zur Coro­na-Krise aus. So stellen wir einen aktuellen Infor­ma­tion­s­stand bei der Beratung sich­er, ver­fü­gen über einen umfassenden Überblick und kön­nen vielfältige Lösungsan­sätze bieten.

Kon­takt aufnehmen

Standortkarte der HSP GRUPPE

Online-Meeting

Online-Meeting

Meet­ings und Kon­feren­zen kön­nen Sie mit uns sich­er und kom­fort­a­bel online über HSP.ZOOM durch­führen.

HSP.ZOOM aufrufen


Downloads

Gerne stellen wir Ihnen nüt­zliche Doku­mente und Vor­la­gen zur eige­nen Ver­wen­dung zur Ver­fü­gung.

Beacht­en Sie bitte, dass Doku­mente und Anforderun­gen sich von Bun­des­land zu Bun­des­land unter­schei­den kön­nen.


Informationen im Internet

Nutzen Sie bitte nur ser­iöse Infor­ma­tion­squellen. Lei­der find­en sich im Inter­net eine Fülle von irreführen­den Angaben, unsin­ni­gen Ket­ten­briefen und unver­i­fizierten Inhal­ten etc. Dies sorgt nur für Verun­sicherung und hil­ft nie­man­dem weit­er.


Allgemeine Empfehlungen – Bildung eines Krisenstabs

Neben den fachlichen Informationen, die wir aktuell beobachten, haben wir nachfolgende allgemeine Informationen für Unternehmen zusammengestellt.

Es emp­fiehlt sich, unternehmerische Entschei­dun­gen im Hin­blick auf die Krise gezielt vorzu­bere­it­en und ständig zu aktu­al­isieren.

Dazu ergibt die Bil­dung eines an die Unternehmensgröße angepassten Krisen­stabs Sinn, der möglichst einen repräsen­ta­tiv­en Quer­schnitt des Unternehmens darstellen und der nicht nur aus Führungskräften bese­hen sollte. Eine solche Zusam­menset­zung erhöht die Chance, auch unbe­queme Hand­lungsnotwendigkeit­en im Unternehmen auf Augen­höhe der Betrof­fe­nen zu kom­mu­nizieren, dafür Überzeu­gungsar­beit zu leis­ten und so deren Umset­zung sicherzustellen.

Der Krisen­stab sollte in einem kurzen Jour-Fix täglich zusam­menkom­men, um so zeit­na­he Reak­tio­nen auf die aktuell ras­ant verän­derten Rah­menbe­din­gun­gen zu gewährleis­ten.

Leit­fra­gen für die Arbeit des Krisen­stabs: Welche ins­beson­dere poli­tis­chen Entschei­dun­gen haben einen unmit­tel­baren und zeit­na­hen Ein­fluss auf unser unternehmerisches Han­deln (z. B. die flächen­deck­ende Schließung von Kitas und Schulen mit der Folge ein­er zusät­zlichen Per­son­alenge)?

Blenden Sie dabei kon­se­quent alle fremdbes­timmten Entschei­dun­gen aus, die keinen unmit­tel­baren Ein­fluss haben (z. B. das Ver­bot von Großver­anstal­tun­gen in Form von Konz­erten, Fußball­spie­len etc.) … diese kön­nen am Stammtisch oder son­st wo disku­tiert wer­den.

  • Welche konkreten kurzfristi­gen Auswirkun­gen auf unser Unternehmen erwarten wir in Bezug auf Per­son­alka­paz­itäten und in Bezug auf Absatzmöglichkeit­en?
  • Welche Möglichkeit­en zur Stärkung der betrieblichen Liq­uid­ität ste­hen uns außer­halb staatlich­er Förder­pro­gramme zur Ver­fü­gung und kön­nen von uns sel­ber umge­set­zt wer­den?
  • Wie kön­nen wir die inner­be­triebliche Kom­mu­nika­tion mit den­jeni­gen Mitar­bei­t­en­den sich­er­stellen, die auf­grund von Quarantänemaßnahmen/Kinderbetreuung/Einschränkungen bei den ÖPN­Vs etc. (zeitweise) nicht im Unternehmen anwe­send sein kön­nen?
  • Welche tech­nis­chen Hil­f­s­mit­tel ste­hen uns zur Ver­fü­gung oder kön­nen kurzfristig an den Start gebracht wer­den (z. B. Instal­la­tion eines Video-Kon­feren­zsys­tems wie ZOOM, mit dessen Hil­fe Kun­de­nun­ter­la­gen gle­ichzeit­ig arbeit­steilig bear­beit­et wer­den)?
  • Welche Arbeit­splätze kön­nen zeit­nah auf eine Arbeit im Home­of­fice umgestellt wer­den und welche tech­nis­chen Voraus­set­zun­gen sind dafür zu schaf­fen (indem beispiel­sweise Rech­n­er, die aktuell im Unternehmen nicht benötigt wer­den, in neuen Home­of­fices instal­liert wer­den)?
  • Welche Mitar­bei­t­en­den mit tech­nis­chen Fähigkeit­en sind von anderen Auf­gaben zu ent­las­ten, damit die tech­nis­che Aufrüs­tung zeit­nah umge­set­zt wer­den kann?
  • Welche Regelun­gen müssen wir tre­f­fen, um die Erre­ich­barkeit im Home­of­fice zu bes­timmten Zeit­en zu gewährleis­ten?
  • Welche geplanten Außenein­sätze (Kundenbesuche/Fortbildungen etc.) kön­nen wir auf dig­i­tale Kom­mu­nika­tion umstellen; welche sind abzusagen?
  • Welche inner­be­trieblichen Maß­nah­men und Hand­lungsan­weisun­gen sind umzuset­zen, um die Mitar­bei­t­en­den zu schützen und Ansteck­un­gen zu ver­mei­den?
  • Abstand zu anderen Men­schen hal­ten; bei Hus­ten und Schnupfen ein Radius von 2 Metern.
  • Mitar­bei­t­ende mit Atemwegsin­fek­tio­nen und/oder Fieber bleiben zu Hause bzw. wer­den nach Hause geschickt.
  • Einen Min­destab­stand im nor­malen All­t­ags­be­trieb von min­destens 1,5 Metern ein­hal­ten.
  • Hän­de­schüt­teln und Begrüßun­gen mit Kör­perkon­takt sind ab sofort unter­sagt.
  • Im Rah­men der Ver­sorgungslage für zusät­zlichen Desin­fek­tion­ss­chutz sor­gen.
  • Hand­schuhe tra­gen, um zusät­zliche Infek­tion­s­ge­fahren durch Türklinkenkon­takt etc. zu min­imieren.
  • Die inner­be­triebliche Essensver­sorgung anpassen (z. B. nur eingepack­tes Obst zum sel­ber aus­pack­en wie Bana­nen, Man­dari­nen zur
  • Ver­fü­gung stellen und Obst, welch­es unkon­trol­liert durch viele Hände gegan­gen ist wie z. B. Äpfel oder Wein­trauben ab sofort aus dem Ange­bot nehmen).
  • Welche inner­be­trieblichen Meet­ings kön­nen ab sofort ent­fall­en?
  • Für welche Risiko­grup­pen bei den Mitar­bei­t­en­den müssen wir aktiv sor­gen (Mitar­bei­t­ende über 60/mit Vor­be­las­tun­gen des Immunsystems/Schwangere etc.) und diesen die Präsenz im Unternehmen unter­sagen?

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Erfolg beim Meistern dieser Herausforderung. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen, wenn Sie Hilfe benötigen.


Last, but not least: Vielen Dank an unsere Mitarbeiter*innen

Wir wussten schon immer, dass Ihr klasse seid, aber was Ihr in diesen Tagen leistet, ist unglaublich. Dem unermüdlichen Einsatz, den Ihr für unsere Mandanten an den Tag legt, gebührt höchster Respekt. Ihr beweist einmal mehr, dass Herz, Stärke und Partnerschaft bei HSP gelebte Werte sind. Schön, dass Ihr da seid. Danke!

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